Festgeldvergleich
In den Zeiten des fortschreitenden finanziellen Verfalls und weltweiten Finanzkrise stellen sich viele Anleger die Frage: Kann ich den Banken noch trauen, wo ist mein Geld sicher und mit welcher Rendite kann ich rechnen?
Durch die Pleiten einiger Banken in den letzten Monaten ist vor allem beim privaten Anleger der Eindruck entstanden, Geld anlegen sei eine höchst riskante Sache. Doch besser als das Ersparte unter das Kopfkissen zu legen ist das richtige Anlageprodukt bei der richtigen Bank. Für den Sicherheits bewussten Anleger bieten sich derzeit Festgelder als Möglichkeit, Ersparnisse über einen überschaubaren Zeitraum anzulegen und dabei eine attraktive Rendite zu erzielen.
Die Angebote der Banken sind dabei kaum noch zu überschauen, wichtig jedoch ist ein genauer Festgeldvergleich der einzelnen Banken. Anders als beim Tagesgeld stellt der Sparer sein Kapital der Bank über einen vorher festgelegten Zeitraum zur Verfügung und erhält dabei Zinsen, die über denen des klassischen Sparbuchs liegen. Erst nach Ablauf des Anlagezeitraumes, hier kann der Anleger in der Regel zwischen einem und zwölf Monaten wählen, kann er wieder über sein Kapital verfügen. Damit bieten sich Festgelder an, um vorübergehend freies Kapital zu „parken“.Sollte der Sparer vor Ablauf der vereinbarten Zeit sein Geld benötigen, so ist das auch möglich, allerdings muss er dann auf die höheren Zinsen verzichten. Mit Hilfe eines Festgeldvergleiches lassen sich die Konditionen auf die persönlichen Anlageziele abstimmen. Einige Banken schreiben die Zinsen monatlich gut, so entsteht ein angenehmer Zinseszinseffekt. Einige Banken verlangen eine Mindestsumme als Anlage, andere Banken wiederum gewähren die Topzinsen nur ihren Neukunden.
Der Festgeldvergleich filtert Banken heraus, bei denen der Sparer derzeit zwischen vier und fünf Prozent Rendite für seine Anlage erzielen kann.
Wer eine solche Anlage plant, sollte auf die Mitgliedschaft der Bank im Einlagensicherungsfonds achten. Dieser Fonds garantiert die Rückzahlung des Geldes selbst bei einer Pleite der Bank.
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