Ein Teich im Garten

Lautlos schwirrt eine schillernde Libelle über strahlenden Seerosenblüten, sanft plätschert ein Wasserspiel in Ihrem Teich… Bevor diese Idylle zur Realität wird, geht es erst mal an die Arbeit. Schon vor dem eigentlichen Teichbau müssen Sie sich einige Gedanken machen. Beginnen wir mit der Größe des Teiches. Ihr Grundstück setzt die Grenzen des Möglichen. Wahren Sie die Proportionen. Bis zu einem Drittel der zur Verfügung stehenden freien Fläche kann Ihr Teich einnehmen. Planen Sie so groß wie möglich, denn, auch wenn es Sie verwundern wird, ein kleiner Teich macht später mehr Arbeit, als ein großer. Legen Sie mit Hilfe eines Seiles oder des Gartenschlauchs die geplanten Teichkonturen aus. Überlegen Sie dabei bereits jetzt, wo ein ruhiger Sitzplatz entstehen soll. Jetzt geht es ans graben. Die Ufer dürfen nicht zu steil sein , und Sie sollten unterschiedliche Ebenen terassenförmig anlegen. Hier stehen später in verschiedenen Tiefen die Wasserpflanzen. Eine weitere wichtige Frage: Sollen Fische in ihrem Teich schwimmen? Dann muß schon jetzt beim Teichbau ein Bereich eingeplant werden, der mindestens einen Meter tief ist. Befreien Sie Boden und Wände von Steinen und Wurzelresten. Messen Sie das fertige Loch aus, und machen eventuell ein Foto.

Der Fachhändler wird Ihnen dann die passende Teichfolie und ein Teichvlies, das die eigentliche Folie schützt, verkaufen. Die Folie sollte eine Stärke von mindestens 0,8 besser 1 mm haben. Überlegen Sie, ob Sie die Folie vom Fachmann legen lassen, denn Teichfolie ist schwer, und je nach Form des Teiches nicht einfach zu verlegen. Liegt die Folie dann und sind die Ränder befestigt, kann endlich das Wasser eingelassen werden. Ein paar Tage sollten Sie dann noch mit dem bepflanzen warten. Bald wird sich der Teich von selber mit Insekten beleben. Die ersten Fische setzen Sie erst nach einem halben Jahr ein.

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