Der Gartenteich

Wenn ein Gartenteich richtig angelegt wird, dann hat man lange Freude daran. Erst bei falschem Anlegen des Teiches wird das Wasser grün oder trüb. Um Fische im Gartenteich halten zu können muss der Teich mindestens 120 cm Tief sein. Bei langen kalten Wintern kann der Teich bis nach Unten durchfrieren und das kostet den Fischen das Leben. Der Gartenteich soll mit einer Uferzone versehen sein. Dort können Pflanzen in lehmiger Erde eingesetzt werden. Diese Pflanzen bringen Sauerstoff ins Wasser und kleine Tiere, wie Frösche oder Molche, können sich darin verstecken. Aber auch Jungfische finden in den Pflanzen ein willkommenes Versteck vor den ausgewachsenen Tieren. Seerosen sehen nicht nur schön aus, mit ihren Blätter und Blüten, sondern sie spenden den Fischen im Sommer Schatten und versorgen den Gartenteich mit Sauerstoff. Auch ein Belüfter für den Teich kann eingesetzt werden, das sollte vor allem bei Teichen mit wenigen Pflanzen gemacht werden. Die Pflege des Gartenteichs nimmt wenig Zeit in Anspruch, bei richtiger Anlegung des Teichs.

Im Herbst sollen abgestorbene Pflanzen zurück geschnitten werden. Der Schnitt sollte aber 15 cm über der Wasseroberfläche vorgenommen werden. An den verbleibenden Stielen können die Faulgase des Teichs in den Wintermonaten entweichen. Bei Gartenteichen mit vielen Fischen sollte zusätzlich ein Luftloch geschaffen werden. Das kann ein Holzbrett oder Styropor sein, welches auf die Oberfläche gelegt wird. Die Fische sollen in den Sommermonaten gefüttert werden. Sobald die Temperaturen sinken wird die Fütterung eingestellt. Da das Futter dann nicht mehr aufgenommen wird und nur zur Wasserverschmutzung beiträgt.

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